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Exploring the Inclusive Power of Co-creation in Events

Die Stiftung APEMH und vier europäische Partner haben im September 2025 ein neues Projekt gestartet.

Das Projekt „Inklusive Veranstaltungen co‑kreieren“ verfolgt ein klares Ziel: Veranstalter dabei zu unterstützen, Events zu gestalten, an denen alle Menschen ohne Barrieren teilnehmen können.

Wie?

Mit einer einfachen und wirkungsvollen Methode: Co‑Kreation.

Das bedeutet, von Anfang an alle beteiligten Personen einzubeziehen – Fachkräfte, Menschen mit Beeinträchtigungen, Organisatoren und lokale Akteure – um gemeinsam Lösungen für Barrierefreiheit sowie reichere sensorische und menschliche Erfahrungen zu entwickeln.

Was das Projekt hervorbringen wird

  • Eine praktische Werkzeugbox
  • Konkrete Empfehlungen
  • Video‑Tutorials
  • Erfahrungsberichte, die gute Praxisbeispiele zeigen
  • Eine praktische Werkzeugbox
  • Konkrete Empfehlungen
  • Video‑Tutorials
  • Erfahrungsberichte, die gute Praxisbeispiele zeigen

Ziel ist es, allen Veranstaltern – Pädagoginnen, sozialen Teams und Eventplanerinnen – einfache Werkzeuge an die Hand zu geben, um 100 % inklusive Veranstaltungen zu gestalten.

Warum ist das wichtig?

Weil zugängliche Veranstaltungen:

  • mehr Teilnehmende anziehen,
  • Verbindungen schaffen,
  • und zu einer gerechteren und wirklich offenen Gesellschaft beitragen.

Neuigkeiten zum Projekt

Startschuss des Projekts

Das Projekt „Inklusive Veranstaltungen gemeinsam gestalten“ wurde im September 2025 in Zusammenarbeit mit vier engagierten europäischen Partnern gestartet:

Der Kick-off, der vom 17. bis 19. September 2025 stattfand, markierte den offiziellen Start des Projekts. Dieses Treffen ermöglichte es den Partnern:

  • gemeinsam die Vision und die wichtigsten Schritte des Programms festzulegen,
  • die kommenden Maßnahmen zu planen,
  • und ein erstes Tool zu testen, das die Durchführung inklusiver Fokusgruppen erleichtern soll.

Das nächste Partnertreffen findet im April 2026 in Hamburg statt, um die gemeinsame Entwicklung fortzuführen und die Phase der inklusiven Fokusgruppen zu starten.

Co-Creation - Projekttreffen in Hamburg für mehr Inklusion

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts „Co-Creation”, reiste vom 23.06 – 25.06.2026 eine Delegation der APEMH aus dem Zentrum fir selbstbestëmmt Liewen und dem Jugendlokal nach Hamburg.

Gemeinsam mit den Projektpartnern Konekt, In-Red, Campus Uhlenhorst und Arfie wird eine aus Toolbox entwickelt, die große Veranstaltungen inklusiver gestalten soll.

Neben produktiven Workshops standen der Besuch des Campus Uhlenhorst, des inklusiven Restaurants Haus No. 5 und des All fit Festivals auf dem Programm.  Hier präsentierten zahlreiche inklusive Vereine Sport- und Bewegungsangebote. Besonders die Erfahrungen beim Blindenfußball und Rollstuhlparcours machten Inklusion auf eindrucksvolle Weise erlebbar.

Vielen Dank an unsere Gastgeber für den herzlichen Empfang! Wir freuen uns schon auf das nächste Projekttreffen Ende November in Galicien.

Unser Starterpack-Heft ist fertig!

Das Starterpack hilft Menschen, die digitale Welt kennenzulernen.
Es ist für Menschen gedacht, die noch wenig oder keine Erfahrung mit dem Computer, Smartphone oder Tablet haben.

Das Heft ist eine Weiter-Bildung. Eine Weiter-Bildung hilft dabei, neue Dinge zu lernen.

Wir freuen uns, das fertige Heft mit euch zu teilen!

Wo finde ich das Starterpack-Heft?

Das Heft und die Aufgaben sind online:
https://www.lern-plattform.lu/starterpack

Oder

Wenn du ein ausgedrucktes Heft willst, melde dich im

Zentrum fir selbstbestëmmt Liewen
Telefon: 26 91 76 15
Adresse: 16, rue de Luxembourg
L-4220 Esch-Alzette

Ziel des Projekts

Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben in Esch startet ein neues Projekt, unterstützt vom Ministerium für Digitalisierung, unter dem Namen „Starterpack“.

  • Das Ziel ist es, Lernmodule zu entwickeln, das in mehrere Schritte aufgeteilt ist, um die wichtigsten digitalen Grundkenntnisse (Hard Skills) zu vermitteln.
  • Jede Person lernt in ihrem eigenen Tempo, macht die Module, die sie braucht, und schließt sie mit einem kleinen Test ab.
  • Die Inhalte sind speziell auf Menschen mit Lernschwierigkeiten angepasst, um ihre Teilhabe an der digitalen Welt zu fördern.

Bei vielen Projekten braucht es Vorkenntnisse. Beim Starterpack können alle mitmachen.

Dort lernen die Teilnehmer die digitale Welt kennen und verbessern ihre Fähigkeiten.

Ziele der ersten Phase (September - Dezember 2025)

  • Konzeption der Formation
  • Festlegung der Modulziele
  • Erstellung der Module

Ziele der zweiten Phase (Januar - April 2026)

  • Test und Anpassung der Module mit dem SF und dem offenen Treff

Ziele der dritten Phase (Mai - Juni 2026)

  • Veröffentlichung, Evaluation und Pilotphase

Einbeziehung digitaler Technologien in Wohnungen, um das selbstständige Leben von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen zu unterstützen

Kontext

Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen haben oft nur begrenzte Möglichkeiten, ein unabhängiges Leben zu führen. Dies äußert sich unter anderem in einem Mangel an Perspektiven bei der Wahl einer Wohnung. In der Gesellschaft muss noch viel getan werden, um Wohnformen zu fördern, die die Selbstbestimmung und soziale Teilhabe von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen umfassend unterstützen.

Das Projekt

Das Projekt HS4IL zielt darauf ab, Maßnahmen zur Unterstützung eines selbstbestimmten Lebens in einer Wohnung zu ergreifen, indem das Potenzial der digitalen Technologien mobilisiert wird. Dies kann z. B. durch den Einsatz von Tools für das Planungsmanagement, die Haustechnik, die Unterstützung der Gesundheit und der Lebensqualität usw. geschehen. Das Projekt zielt sowohl auf die Identifizierung relevanter Werkzeuge und deren Umsetzung als auch auf die Anpassung der Begleitungspraktiken der Fachkräfte ab.

Erwartete Ergebnisse

  • Eine Bestandsaufnahme der innovativen Erfahrungen mit Wohnformen (allen Wohnformen), die digitale Werkzeuge und Technologien beinhalten, die die Autonomie, Selbstbestimmung und soziale Teilhabe von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen fördern;
  • Eine Analyse der Bedürfnisse der verschiedenen Interessengruppen (Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen, Betreuungsfachkräfte, Sozialvermieter usw.);
  • Eine Methodik zur Einführung geeigneter digitaler Werkzeuge im Wohnumfeld von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen;
  • Empfehlungen für öffentliche Behörden und Organisationen, die Menschen begleiten;
  • Eine Praxisgemeinschaft in der Fachleute zusammen kommen, um die effektive Umsetzung von digitalen Werkzeugen und Technologien im Dienste der Begleitung von Menschen zu unterstützen.

Neuigkeiten zum Projekt

Startschuss des Projekts

Am 5. und 6. November 2024 hatte die APEMH das Vergnügen, die Projektpartner und die nationale Agentur Anefore zum offiziellen Start des Projekts zu begrüßen! Auf der Tagesordnung standen folgende Themen: Welche Instrumente sollen das selbstständige Leben der Menschen unterstützen? Welche Arten von Wohnraum werden im Kontext des Projekts angestrebt? Welche Rollen und Verantwortlichkeiten haben die einzelnen Partner?

Diese Zeit des Austauschs wurde durch eine Führung durch die Werkstätten in Limpach ergänzt.

Innovative Lösungen für ein unabhängiges Leben: Erfahrungen und Perspektiven aus Nazaré

Die 7 Partner des Projektes haben sich Ende April 2025 getroffen, um über technische und digitale Werkzeuge zu diskutieren, die ein unabhängiges Leben erleichtern könnten.

Das Treffen fand in Nazaré, Portugal statt und neben Besuchen von Wohnstrukturen und Präsentationen über Konzepte und technische Hilfsmittel im Wohnbereich konnten auch zwei unserer Nutzer ihre Realitäten teilen. Dabei haben sie die APEMH vorgestellt und von ihren Erfahrungen mit Apps und technischen Hilfsmitteln berichtet.

Selbstbestimmt leben: APEMH und ihre Partner machen Fortschritte

Anfang November 2025 hat sich die APEMH wieder mit ihren Partnern vom Projekt HS4IL getroffen. Dabei geht es darum, technische und digitale Werkzeuge zu finden, die ein selbstbestimmtes Leben erleichtern können.

Dieses Mal fand das Treffen in Helsinki statt, wo wir eine Zusammenfassung unserer Recherchen erstellt haben. Wir haben uns angeschaut, welche Werkzeuge es überhaupt gibt, warum sie nützlich sind und unter welchen Bedingungen sie am besten eingesetzt werden können. Anschließend wurde der nächste Schritt geplant: die Meinungen, Wünsche und Bedürfnisse aus der Praxis einzuholen.

Zwei inspirierende Vormittage

Wie können digitale Technologien das Leben zu Hause verbessern?
Darüber haben wir bei zwei inspirierenden Vormittagen diskutiert.

Fokus auf die Living Labs in Bologna

Ende Mai hat sich die APEMH erneut mit ihren Partnern aus Italien (Open Group), Belgien (Arfie und Housing Europe), Spanien (Ampans), Portugal (Cercina) und Finnland (Live) zusammengefunden, um im Kader ihres gemeinsamen EU-Projekts „Housing Solutions for Independent Living – HS4IL“ über technische und digitale Möglichkeiten zur Autonomiesteigerung von Menschen mit Beeinträchtigung(en) im Wohnkontext zu sprechen. Das Event wurde von Open Group organisiert und fand diesmal in Bologna, Italien statt.

Nachdem zuvor die Bestandsaufnahme von technischen und digitalen Mitteln, die bereits genutzt werden, erhoben wurde, und anschließend der Bedarf der Bewohner erforscht wurde, wurde nun der nächste Schritt eingeleitet: Die Organisation der Living Labs.

Bei Living Labs geht es darum, neue, innovative digitale und technische Hilfsmittel im wahren Leben – also bei den Bewohnern Zuhause – zu erproben. Wie das genau aussehen und funktionieren kann, wurde von verschiedenen Präsentanten in Vorträgen erklärt.

Die APEMH bedankt sich recht herzlich bei ihren Partnern für die fruchtbare Zusammenarbeit.

Unsere Partner

Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit von 7 Partnern aus 6 Ländern:

Schlüsselpunkte des Projekts

  • Dauer: 3 Jahre (von September 2024 bis August 2027)
  • Projektkoordinator: APEMH
  • Von der Europäischen Union kofinanziertes Projekt

Für sich selbst zu entscheiden, sich aktiv an kollektiven Entscheidungsfindungen zu beteiligen, die eigenen Interessen und die der Gleichgesinnten zu vertreten, sind Hebel für den Aufbau einer inklusiven Gesellschaft, in der jeder sich ausdrücken, mitwirken, seinen Platz finden und sich vertreten fühlen kann.

Die APEMH hat im September 2022 ein Mobilitätsprojekt für Fachleute, Selbstvertreter und Personen mit der Rolle eines „Peers“ gestartet, das folgende Themen behandelt:

  • Werkzeuge und Vernetzung von Selbstvertretern und Peers
  • Ausübung von Bürgerrechten, Verständnis des institutionellen Systems
  • die Entwicklung von Selbstbestimmungsfähigkeiten
  • den koproduktiven Ansatz.

Ziel des Projekts

Ziel des Projekts ist es, sich mit Partnerorganisationen auszutauschen, die sich in denselben Themenbereichen engagieren, und einige Tage vor Ort zu verbringen, um bewährte Praktiken zu beobachten, mit Gleichgesinnten zu sprechen, Hilfsmittel zu entdecken und langfristige Partnerschaften aufzubauen.

Besuch einer Gruppe von Selbstvertreter*innen der APEMH in Gent, Belgien

Im September 2025 ist eine Gruppe von acht Selbstvertreter*innen und Fachkräften der APEMH nach Gent in Belgien gereist. Ihr Ziel war es, andere Selbstvertreter*innen zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und über wichtige Themen wie Diskriminierung oder falsche Vorstellungen über Menschen mit einer Beeinträchtigung zu sprechen.

Während drei Tagen hat die Gruppe an vielen Aktivitäten teilgenommen:
• persönliche Erfahrungsberichte teilen,
• ihre Projekte und Werkzeuge vorstellen,
• sich mit anderen Selbstvertreter*innen austauschen,
• und natürlich die Stadt Gent entdecken.

Dieser Besuch hat allen ermöglicht, Neues zu lernen, sich auszudrücken und die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen zu stärken, die sich für die Rechte und Inklusion von Menschen mit einer Beeinträchtigung einsetzen.

Inspirierender Erasmus + Austausch in Antwerpen bei De Vijver/Buitensporig – 23. bis 24. April 2026

Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben war für zwei Tage in Antwerpen. Der Besuch fand im Rahmen des Erasmus + Programms statt. Wir besuchten dort die Organisation De Vijver / Buitensporig.

Am ersten Tag wurden wir freundlich begrüßt. Wir nahmen an einem „Drop‑in Moment“ teil. Dort konnten wir mit Teilnehmenden und Freiwilligen sprechen. Es gab selbstgemachte belgische Waffeln. Danach lernten wir die Arbeit der Freiwilligen besser kennen. Die Freiwilligen sind bei De Vijver sehr wichtig. Einige erzählten uns von ihrer Arbeit.

Am Abend aßen wir gemeinsam im Restaurant Barix. Das Restaurant wird von Freiwilligen geführt. Danach gab es eine Feier. Mit dieser Feier bedankte sich De Vijver bei den Freiwilligen für ihre Hilfe.

Am zweiten Tag wurde uns die Webseite von Buitensporig gezeigt. Auf der Webseite können Teilnehmende selbst Aktivitäten auswählen und buchen. Die Webseite ist einfach zu benutzen.

Danach fuhren wir mit Rikschas. Das sind Taxi‑Fahrräder. Die Rikschas gehören zum Projekt „RiksjaRijden“ und werden von Freiwilligen gefahren.

Zum Abschluss besuchten wir Wohnhäuser und Tageszentren. Dort gibt es viele Angebote, zum Beispiel Backen, Nähen, Holzarbeiten, Malen, Arbeit mit Tieren und Bienen sowie Keramik.

Die zwei Tage waren sehr schön und lehrreich. Wir haben viel über Freiwilligenarbeit und digitale Angebote gelernt.

Vielen Dank an De Vijver / Buitensporig für den schönen Austausch!

Die APEMH hat sich seit September 2022 einem Projekt verschrieben, in dessen Mittelpunkt die Begleitung von Arbeitnehmern mit intellektueller Beeinträchtigung zur Selbstbestimmung und ihre Beteiligung an einer sozialen und solidarischen Wirtschaft steht. Durch dieses Projekt werden zwei Ziele verfolgt:

  • Entwicklung eines Ansatzes, der sich auf Talente, soziale und technische Fähigkeiten konzentriert, um die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen zu stärken und sie in die Lage zu versetzen, eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft und insbesondere in der Arbeitswelt zu spielen
  • zur Entwicklung inklusiver und nachhaltiger produktiver Organisationen und rechtschaffenden Ökosystemen beitragen, die die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung umsetzen: Organisationen, in denen die Beteiligung und die Entwicklung der Fähigkeiten jedes Einzelnen gefördert wird, Organisationen auf dem Weg zu einem „grünen Übergang“.

Ganz konkret möchte die APEMH mit seinen Fachkräften, egal ob mit oder ohne intellektuelle Beeinträchtigung, Kompetenzen, Fortbildungen und Hilfsmittel in den folgenden Bereichen entwickeln:

  • Arbeit außerhalb der inklusiven Werkstatt: Dezentralisierung zur beruflichen Eingliederung
  • Job Coaching
  • Kreislaufproduktion, Recycling und Upcycling.

Ziel des Projekts

Die Treffen mit europäischen Partnern zielen darauf ab, sich unter Gleichgesinnten auszutauschen, Blickwinkel austauschen, Fragestellungen teilen, bewährte Praktiken und Instrumente zu teilen und sich gegenseitig in einem kulturell offenen Kontext zu bereichern.

Besuch und Austausch - Konekt (Belgien)

Ein Team aus drei Fachkräften der APEMH traf sich mit Konekt, in Belgien, um sich über die Themen Selbstbestimmung, inklusive Arbeit und Talente von jungen Erwachsenen mit intellektueller Beeinträchtigung auszutauschen. Konekt engagiert sich in Flandern in Lernprogrammen, die junge Menschen dabei unterstützen, ihre Talente und Zukunftsträume zu erkunden. Durch den Austausch von Erfahrungen, Hilfsmittel und Arbeitsmethoden streben die APEMH und Konekt eine dauerhafte Partnerschaft an, um eine gemeinsame Vision zu verwirklichen: dass Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen die Möglichkeit und die Wahl haben, eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft zu spielen.

Digitale Werkzeuge bieten neue Möglichkeiten, um die Praktiken in der Begleitung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung weiterzuentwickeln und die Selbstbestimmung und Autonomie der Menschen in verschiedenen Bereichen ihres Lebens zu unterstützen: durch vernetzte Objekte (z.B. Uhren), spezielle Anwendungen, usw.

Um der großen Herausforderung der Digitalisierung zu begegnen und die von den neuen Technologien gebotenen Möglichkeiten zum Wohle der Nutzer und Fachkräfte zu nutzen, möchte die APEMH Kompetenzen in zwei Bereichen entwickeln:

  • Einbeziehung von Technologien in die Begleitung, die die Kommunikation der Menschen fördern, insbesondere derjenigen, die Schwierigkeiten haben, sich auszudrücken, oder derjenigen, die die Landessprachen nicht sprechen
  • die Integration von vernetzten Objekten als Unterstützung der Begleitungspraktiken (wobei der ethische Aspekt hinterfragt werden muss) und als Katalysator für die Autonomie der Personen, insbesondere um ihr Wohlbefinden und die Gesundheitserziehung zu fördern.

Professionelle Teams werden sich mit europäischen Partnern treffen, um aktuelle Beispiele und Experimente zu entdecken.

Ein Zuhause zu haben ist für das Wohlbefinden in seinem Leben von entscheidender Bedeutung. Wenn man jedoch eine intellektuelle Beeinträchtigung hat, ist es nicht einfach, Angebote zu finden, die den persönlichen Bedürfnissen entsprechen.

Seit mehreren Jahren stellt die APEMH Überlegungen an und experimentiert mit verschiedenen Wohnkonzepten und möchte diese Innovationsdynamik fortsetzen.

Das Projekt zielt darauf ab, sich von europäischen Partnern inspirieren zu lassen, die Wohnangebote für Kinder, Erwachsene, Familien und alternde Menschen bereitstellen. Die Herausforderung besteht sowohl in der Entwicklung neuer Angebote, die den Bedürfnissen entsprechen, als auch in der Definition der entsprechenden Begleitung.

Die APEMH möchte verschiedene Projekte kennenlernen, um von den Erfahrungen zu lernen und sich über verschiedene Themen auszutauschen: Standorte, Zielgruppen, Bauweisen, Partnerschaften, usw. Die APEMH hat sich zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen den verschiedenen Projekten zu fördern.

Die APEMH hat im September 2021 für eine Dauer von 12 Monaten (September 2021-August 2022) ein Mobilitätsprojekt für ihre Fachkräfte in der Kinderbetreuung zu den Themen Naturpädagogik und kulturelle Vielfalt gestartet. Ziel des Projekts ist es, sich mit Partnerorganisationen, die sich für dieselben Themen engagieren, auszutauschen und einige Tage vor Ort zu verbringen, um bewährte Praktiken zu beobachten und mit Gleichaltrigen in Dialog zu treten.

Waldpädagogik und Inklusion

Die APEMH experimentiert seit mehreren Jahren, insbesondere über das SEAI Kokopelli, mit dem Potenzial der Natur- und insbesondere der Waldpädagogik. Neben den Vorteilen in Bezug auf die Verbindung zur Natur, das ökologische Verantwortungsbewusstsein und das Gefühl der Zugehörigkeit zum Lebendigen bietet der Wald den Kindern die Möglichkeit, sich frei zu bewegen, ohne durch die physische Umgebung eingeschränkt zu werden. Er ist ein freier Raum, in dem das Kind die Möglichkeit hat, zu erforschen, zu erfinden, sich zu organisieren, mit allem spontan zu spielen und sogar zu schreien, wenn es möchte, und dies in einer Atmosphäre, in der sich die Kinder gegenseitig helfen und unterstützen. Der Wald ermöglicht es dem Kind, seinen Körper voll zu mobilisieren, die Grob- und Feinmotorik zu stärken, Empfindungen im Kontakt mit Rinde, Pflanzen und Tieren zu erleben, die allgemeine Entwicklung zu fördern und seine eigenen Ressourcen und die der Gemeinschaft zu entdecken. Die Waldpädagogik fördert auch die Experimentierfreude und das Interesse an den Naturwissenschaften.

Die APEMH möchte ihre Kompetenzen ausbauen, um Waldpädagogik und inklusive Praktiken bestmöglich miteinander zu verknüpfen und so ein innovatives Know-how in diesem Bereich zum Wohle von Kindern mit Beeinträchtigungen zu entwickeln. Dies wird es ermöglichen, neue Instrumente zu schaffen, auch ein frühes und instinktives Umweltbewusstsein zu unterstützen, den ökologischen Ansatz von klein auf in den Alltag der Kinder zu integrieren und die Familien mit einzubeziehen. Die APEMH sieht den Wald als bevorzugtes Instrument der Inklusion.

Die Vielfalt berücksichtigen

Über die Inklusion und die Berücksichtigung von Beeinträchtigungen hinaus muss sich die APEMH heute an einen Kontext der Hyperdiversität (kulturell, sozial, wirtschaftlich und familiär) anpassen, der die Arbeit ihrer Fachkräfte erneuert. Innerhalb der kinderbezogenen Dienste tauchen neue Fragen auf, die die Beteiligung der Eltern in den Einrichtungen selbst im Sinne einer gemeinsamen Erziehung betreffen, die Einbeziehung von Familien, die unter Isolation leiden (Alleinerziehende, prekäre Arbeitsverhältnisse, Migranten), die Aufnahme jedes Einzelnen mit seiner Biografie, seiner Identität, seiner Kultur und seinen Bedürfnissen, ohne zu urteilen. Die soziale und kulturelle Mischung und ganz allgemein die Vielfalt gestalten neue Praktiken.

Durch den Austausch mit Organisationen, die ähnliche Anliegen haben, möchte die APEMH sich inspirieren lassen, innovativ sein und seine Kompetenzen in den Bereichen Koedukation, transkulturelle Mediation und Einbeziehung von alleinstehenden Familien vertiefen. Daraus sollen erneuerte Berufspraktiken, eine bessere Betreuung jedes Kindes und seiner Familie sowie neue Partnerschaften und die Schaffung von Weiterbildungsangeboten entstehen.

Besuch und Austausch – Un air de famille (Frankreich)

Ein Team von fünf APEMH-Fachkräften wurde für einen zweitägigen Mobilitätsaufenthalt von der Kindertagesstätte „Un Air de Famille“ in Marseille (Frankreich), die zur Stiftung „Apprentis d’Auteuil“ gehört, empfangen. Vor Ort wurde auch eine Austauschzeit mit der Kindertagesstätte „Un Air de Printemps“ organisiert. Neben den Besuchszeiten und dem Eintauchen in die Kindergruppen wurden verschiedene Themen behandelt, immer in Bezug auf den Fokus des Projekts, der auf soziale und kulturelle Mischung ausgerichtet ist: Kriterien und Verfahren für die Aufnahme und Betreuung von Kindern, Dialog und Arbeit mit den Familien, Vernetzung mit externen Partnern, Betreuung von Kindern mit intellektuellen Beeinträchtigungen, usw.

Crèche Un Air de Famille

Besuch und Austausch – GES Miriad (Frankreich)

Das Haus Louise und Ted in Wasquehal (Nordfrankreich) ist eine inklusive Kindertagesstätte mit 24 Plätzen, in der 6 Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen betreut werden. Fünf Fachkräfte aus dem Bereich Kinderbetreuung der APEMH besuchten die Einrichtung, um sich über das Thema Inklusion auszutauschen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch verschiedene Projekte der GES Miriad vorgestellt: ein Dienst zur Betreuung komplexer Situationen, eine Mikrokrippe für 10 Kinder mit atypischen Öffnungszeiten (05.30-23.00 Uhr), um die berufliche Eingliederung insbesondere von Alleinerziehenden zu erleichtern, ein Bauernhof mit Wohngemeinschaften und eine Mikrokrippe (generationenübergreifendes Projekt). Diese Projekte haben viele Ideen hervorgebracht, die vielleicht eines Tages bei der APEMH verwirklicht werden!

Besuch und Austausch – Pistoia (Italien)

Ein Team von vier Fachkräften der APEMH wurde von den kommunalen Strukturen in Pistoia in der Toskana empfangen.

Die Stadt öffnet sich für eine Pädagogik, die sich seit 60 Jahren weiterentwickelt hat:

  • Das kreative und forschende Kind im Mittelpunkt.
  • Für sie gedachte und gestaltete Lebensräume, die zu sensorischen Erfahrungen führen.
  • Die Inszenierung von recyceltem, funktionslosem und natürlichem Material im Dienste des pädagogischen Projekts.
  • Die Beobachtung als roter Faden der Reflexion.
  • Eine Dokumentationspraxis, die vom Alltag des Kindes erzählt.

Besuch und Austausch –Göteborg (Schweden)

Zum Thema Naturpädagogik fand eine Erasmus+ Mobilität in Schweden bei der Gothenburgs Preschool statt. 5 Fachkräfte der Kokopelli-Kindertagesstätte konnten so ihre Kenntnisse und Praktiken durch den Austausch mit dem schwedischen Team und die Teilnahme an Aktivitäten im Wald vertiefen. Die zahlreichen Ideen, die vor Ort entstanden sind, werden den Teams der Kindertagesstätten in Kürze vorgestellt.

Le projet COMCADES-II a pour objectif principal de renforcer les compétences des managers de l’ESS, en développant dans les pays partenaires, un parcours professionnel dédié aux cadres -dirigeants de l’ESS en Europe et poser les bases d’une reconnaissance européenne de cette formation.

Ce projet, planifié de septembre 2020 à août 2023, fait suite au projet COMCADES-1 mené en 2008.

Ziele des Comcades-II-Projekts

  • Faire le point sur les différents contextes nationaux de formation et de certification pour vérifier, dans chaque pays concerné, les parcours de formation existant dans le cadre de l’Économie Sociale et Solidaire et pour valider les domaines de compétence sur lesquels s’appuiera le référentiel de formation et l’approche pédagogique
  • Développer un référentiel de formation commun (européen) pour cadres et directeur de l’ESS
  • Mettre en œuvre un parcours de formation et le tester à l’aide d’un parcours pilote organisé en 4 modules de formation
  • Poser les bases d’une reconnaissance européenne du cycle de formation
  • Poser les bases d’une plateforme de formation digitale en ​e-learning
  • Renforcer la coopération entre acteurs de l’ESS pour soutenir le développement de ce secteur en Europe

Die APEMH, Koordinator des Pilotkurses

L’APEMH, après avoir organisé le séminaire de formation des formateurs en mars 2022 à Luxembourg, est dorénavant en charge de la coordination des 4 modules de la formation pilote.

Organisation des Train-the-Trainer-Seminars von der APEMH

Pour préparer au mieux ces modules de formation pilote, l’APEMH a organisé et coordonné au Luxembourg dans la semaine du 14 au 18 mars 2022 un évènement conjoint de formation des formateurs pour le personnel des organisations partenaires qui animera les journées de formation.

Au cours de ces journées intenses de formation-action, les futurs formateurs-animateurs se sont appropriés ensemble le référentiel professionnel de formation et ont identifié les points saillants de la formation ainsi que son fil rouge et les articulations entre les différents modules. Ils ont également décidé des modalités qui leur permettront de valoriser la dimension européenne de la formation, et ce notamment à travers des échanges systématiques de « bonnes pratiques » dans chaque module.

Dans la mesure où se profile une formation professionnalisante pour des cadres-dirigeants déjà en poste, les futurs formateurs-animateurs se sont aussi interrogés sur les attendus des futurs apprenants quant à leur posture de formateur-animateur et quant aux outils pédagogiques qu’ils vont utiliser pour véhiculer les contenus de formation. De l’interactivité, du dynamisme et de la diversité dans les séquences de formation proposées, c’est ce qu’ils se sont promis !

Enfin, ils ont posé les bases de l’évaluation « à chaud » et « à froid » de la formation-pilote par les apprenants.

Koordination der Module des Pilotkurses durch die APEMH

16 apprenants issus des associations partenaires originaires d’Italie, de France, du Portugal, d’Espagne et du Luxembourg participent ainsi à chacun des 4 modules de formation d’une durée de 5 jours et organisés comme suit :

  • Mai 2022 : module 1 « L’élaboration et la conduite d’un projet stratégique » en Italie
  • Juin 2022 : module 2 « La gouvernance et la gestion des ressources humaines » en France
  • Octobre 2022 : module 3 « La gestion économique, financière d’une association, d’un établissement ou d’un service » au Portugal
  • Janvier 2023 : module 4 « l’intervention sociale sur un territoire, dans le contexte de la crise sanitaire » en Espagne

Chacun de ces modules valorise la dimension européenne de la formation pilote et les échanges entre apprenants tout en laissant la part belle à l’interactivité et à la découverte du terrain.

En outre, pour conduire ce projet, les partenaires européens associés se réunissent régulièrement.

1. Transnationales Treffen in Montpellier (Frankreich) bei FAIRE-ESS

La première réunion transnationale a réuni les 29 et 30 septembre 2021 à Montpellier les partenaires du projet sous la houlette de FAIRE-ESS afin d’échanger autour des contenus du référentiel de formation et de les affiner.

2. Transnationales Treffen in Bologna (Italien) bei DEMETRA Formazione

La deuxième réunion transnationale prévue les 20 et 21 janvier 2022 à Bologne sous la houlette de DEMETRA Formazione a du se tenir en visioconférence en raison du contexte sanitaire (Covid-19).

Les partenaires ont alors finalisé le contenu du référentiel professionnel de formation et préparé l’appel à candidature des futurs apprenants. Ils ont également dessiné les contours du séminaire de formation des formateurs organisé en mars 2022 au Luxembourg.

3. Transnationales Treffen in Guarda (Portugal) bei CERCIG

La troisième réunion transnationale s’est tenue les 17 et 18 octobre 2022 à Guarda. Les partenaires ont alors pu échangé sur les premiers feed-backs de la formation pilote, et notamment ceux associés aux modules 1 et 2, proposer des aménagements pour le module 4 et préparer la suite du projet autour de l’évaluation de la formation-pilote et la dissémination du projet.

4. Transnationales Treffen in Manresa (Spanien) bei AMPANS

La 4ème réunion transnationale du projet Comcades 2 a réuni les partenaires afin de discuter des dernières étapes de cet incroyable projet qui nous mènera à Luxembourg le 7 juin prochain pour la conférence finale de dissémination. https://comcades.eu

La formation-pilote coordonnée par l’APEMH vient de se terminer et le guide pour mettre en place notre formation pour les managers des entreprises de l’économie sociale et solidaire qui fournissent des services aux personnes en situation de handicap a été planifié.

Pendant ce temps, nos apprenants ont suivi le dernier module de la formation pilote autour du thème « de la crise à la reprise : qualité et innovation de l’intervention sociale sur les territoires. »

Merci à Ampans de nous avoir accueillis !

Aussagen von Lernenden über ihre Erfahrungen des Pilotkurses Comcades 2

Die Abschlusskonferenz des Projekts Comcades II - 7. Juni 2023 (Luxemburg)

La conférence finale de dissémination associée au projet COMCADES-II a bel et bien eu lieu le 7 juin 2023 à l’eduPôle à Walferdange.

Un moment idéal pour partager, en cette année européenne des compétences, telle que souhaitée par Madame Ursula VON DER LEYEN, Présidente de la Commission européenne, un retour d’expériences sur une formation-pilote managériale soutenue financièrement dans le cadre du programme Erasmus+ !

Dans une ambiance à la fois conviviale et studieuse, les six pays partenaires du projet européen (Belgique, Espagne, France, Italie, Luxembourg, Portugal) ont ainsi exposé les principaux enseignements de leur travail commun sur les trois dernières années (2020-2023) ainsi que les pistes sur lesquelles ils réfléchissent actuellement, soutenus et encouragés dans cette voie à la fois par l’agence ANEFORE, les Fédérations employeurs et les pouvoirs publics nationaux et européens !

Pour en savoir plus sur le déroulement de cette conférence ainsi que sur les défis de formation auxquels les managers de l’Economie Sociale et Solidaire sont confrontés, nous vous proposons de consulter les ressources ci-après :

La synthèse illustrée (en langue française)

Le diaporama relatif à l’ingénierie du projet (en langue française)

Videobericht von Carla SILVA, Vertreterin des Arbeitgeberverbands FENACERCI (Portugal) (in englischer Sprache)

Wie geht es weiter?

Les partenaires européens finalisent désormais le guide de formation. Ils se retrouveront à Bologne (Italie) les 5 et 6 juillet 2023 pour travailler sur les recommandations inhérentes à une telle formation-pilote et clôturer leurs travaux.

L’APEMH y sera représenté !

Mitbegünstigte

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Koordinator

ENABLE

Enable est un projet européen de 2 ans (2017-2019) qui a vu le jour à travers le programme Erasmus+ et dans lequel, 6 partenaires se sont engagés dans une démarche coproductive, pour tester et promouvoir la coproduction en tant que nouveau moyen participatif pour travailler ensemble avec les personnes en situation de handicap intellectuel.

La coproduction, au cœur du projet

La coproduction représente une occasion pour repenser le partenariat entre l’État et le citoyen à travers la redéfinition du rôle des utilisateurs de services, des familles, des professionnels et de la communauté locale, ceci en faisant d’eux des partenaires égaux et des moteurs de changement dans la production et la fourniture de services sociaux.

Inspirés par les outils du design thinking, les partenaires ont travaillé ensemble pour mettre en œuvre la méthodologie de coproduction à travers des groupes de discussion dédiés et la mise en place de la plateforme d’apprentissage.

Des résultats prometteurs

L’approche coproductive mise en œuvre lors du projet ENABLE a mis en évidence la capacité des utilisateurs à jouer un rôle actif dans les projets, à générer des idées innovantes, à adopter un nouveau regard sur eux-mêmes (avec une plus grande estime de soi). Cela ouvre de nouvelles opportunités pour le développement de l’employabilité des personnes et de l’inclusion sociale.

En savoir plus : https://co-production.eu/

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Força ist ein europäisches Grundtvig-Projekt

Das Projekt war von 2013 bis 2015

Es waren 7 Länder dabei.

Das Thema war:

Wie gut können Menschen mit einer Behinderung teilhaben:
auf der Arbeit, im Alltag, in der Politik?
Auf dieser Internet-Seite stehen viele Dokumente aus dem Projekt.
Vieles ist auf Französisch, wird aber noch auf Deutsch übersetzt.

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