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POLAR

L’APEMH participe pendant 18 mois (juin 2020-octobre 2021) à un projet européen, financé par le programme Erasmus+, sur le thème Polyhandicap et architecture. Le projet vise à s’inspirer des expériences et bonnes pratiques d’associations partenaires, pour identifier de nouveaux aménagements pour les personnes polyhandicapées.

Un accent porté sur le polyhandicap

Le polyhandicap correspond à une situation de vie bien spécifique, caractérisée le plus souvent par une altération sévère des fonctions cognitives et des capacités d’expression, des troubles moteurs majeurs, une épilepsie très fréquente, des troubles de déglutition, etc.

Développer des concepts architecturaux à visée thérapeutique

Le projet vise à investiguer les relations entre polyhandicap, pratiques d’accompagnement et architecture, en se basant sur des résultats concrets, des bonnes pratiques repérées au sein d’associations partenaires en Italie, France, Belgique et Espagne.  6 projets ont été identifié pour leur focus sur :

  • l’impact des éléments sensoriels (bruits, lumières, couleurs, matériaux) sur la qualité de vie des personnes polyhandicapées ;
  • la préservation de l’intimité tout facilitant les besoins de supervision du staff ;
  • la sécurité et les aménagement spécifiques des espaces ;
  • le modèle de développement Affolter et la méthode thérapeutique associée ;
  • l’ouverture à la nature et l’intégration des préoccupations écologiques ;
  • des appartements thérapeutiques.

Un projet de mobilité pour les professionnels de l’APEMH

Une quinzaine de professionnels de l’APEMH participent à ce projet afin d’identifier des bonnes pratiques, échanger avec leurs pairs et développer leurs compétences.

IN-CUBA

La suite du projet ENABLE

En lançant le projet européen In-CUBA à travers le programme Erasmus+, l’APEMH poursuit les développements, amorcés dans le contexte du projet Enable, concernant les méthodologies co-productives.

Un projet en partenariat

L’APEMH porte l’initiative de ce nouveau projet d’une durée de trois ans (2018-2021), en collaboration avec sept autres associations européennes partenaires localisées en Italie, en Espagne, au Portugal et en Belgique.

L’objectif : soutenir l’entrepreneuriat

Le focus du projet In-CUBA consiste à soutenir les initiatives des personnes en situation de handicap intellectuel en tant que porteurs d’idées, porteurs de projet, en leur ouvrant les portes de l’entrepreneuriat grâce à un accompagnement, une pédagogie adaptée, leur permettant de trouver les ressources nécessaires.

Pour autant, même si les bénéfices liés à l’entrepreneuriat sont confirmés par différentes études scientifiques, les programmes au niveau européen méritent d’être largement développés et certains freins doivent encore être levés, notamment sur les plans administratif, juridique, mais aussi au niveau des préjugés encore très présents.

Lever les freins et offrir un environnement adapté, telle est l’ambition du projet In-CUBA qui vise, de façon très concrète, à soutenir des initiatives pilotes, à réaliser une étude sur les facteurs critiques relatif à l’entrepreneuriat dans chaque pays partenaire, à créer un écosystème favorable et à nourrir les réflexions quant à la qualité de vie des nouveaux entrepreneurs.

Ce projet contribuera in fine à alimenter les débats sur l’employabilité des personnes et les perspectives d’emploi non institutionnelles, deux thématiques phares pour l’APEMH.

En savoir plus : https://co-production.eu/

Document associé

Projet europeen incuba

Die APEMH nimmt für zwei Jahre (Juni 2020-Mai 2022) an einem europäischen Projekt teil, das durch das Programm Erasmus+ finanziert wird und sich mit dem Thema Mehrfachbeeinträchtigung und Architektur befasst. Ziel des Projektes ist, die Erfahrungen und bewährten Verfahren der Partnerverbände zu nutzen, um neue Einrichtungen für Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen zu konzipieren.

Fokus auf Mehrfachbeeinträchtigungen

Die Mehrfachbeinträchtigung entspricht einer sehr spezifischen Lebenssituation, die meist durch schwere Beeinträchtigungen der kognitiven Funktionen und der Ausdrucksfähigkeit, schwere motorische Störungen, sehr häufig Epilepsie, Schluckstörungen usw. gekennzeichnet ist.

Entwicklung von Architekturkonzepten für therapeutische Zwecke

Ziel des Projektes ist, die Beziehung zwischen Mehrfachbeeinträchtigung, Unterstützungspraktiken und Architektur auf der Grundlage konkreter Ergebnisse und bewährter Praktiken zu untersuchen, die von Partnerverbänden in Italien, Frankreich, Belgien und Spanien ermittelt wurden. 6 Projekte wurden aufgrund ihres Schwerpunkts auf :

  • die Auswirkungen von sensorischen Elementen (Lärm, Licht, Farben, Materialien) auf die Lebensqualität von Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen;
  • die Wahrung der Privatsphäre bei gleichzeitiger Erleichterung der Aufsichtspflicht des Personals
  • Sicherheit und spezifische Raumplanung;
  • das Affolter-Entwicklungsmodell und die damit verbundene therapeutische Methode;
  • Offenheit gegenüber der Natur und die Einbeziehung ökologischer Belange;
  • therapeutische Wohnungen.

Ein Mobilitätsprojekt für APEMH-Fachleute

Etwa fünfzehn APEMH-Fachleute nehmen an diesem Projekt teil, um bewährte Verfahren zu ermitteln, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und ihre Fähigkeiten zu verbessern.

Besuch und Austausch - HOPPA asbl (Belgien)

Eine zweitägige Mobilität von Fachleuten der APEMH fand bei der Vereinigung Hoppa asbl statt, um ein Wohnzentrum und eine Tagesstätte für Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen zu besuchen. Im Rahmen des thematischen Austauschs wurden Themen wie die Zugänglichkeit von Gebäuden und Räumen, die Öffnung zur Natur, das verwendete spezifische Material und die Methoden zur Begleitung der Personen erörtert.

www.hoppa.eu

Besuch und Austausch - Bethel (Deutschland)

Die Bethel-Stiftung empfing eine Gruppe von Fachleuten der APEMH, um drei ihrer Häuser in der Region Freudenberg zu besichtigen. Diese Häuser wurden speziell für Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen und zum Teil mit Verhaltensstörungen konzipiert und eingerichtet. Diese Reise bot den Teams die Gelegenheit, sich über bewährte Praktiken in Bezug auf Schallschutz, Wandfarben, Heizung und Organisation der Häuser auszutauschen, aber auch über Sicherheit, Inklusion, Begleitung der Menschen und insbesondere Musiktherapie und Therapie mit Hunden. Aus architektonischer Sicht erschien die Frage „Alles abreißen oder renovieren“ als zentral für die künftigen Überlegungen, um den Bedürfnissen der Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen und der Fachkräfte, die sie begleiten, bestmöglich gerecht zu werden.

www.bethel.eu

Berufliche Mobilität - EFEU (Italien)

EFEU ist eine kleine Tagesstätte, die Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen nach der Affolter-Methode betreut. Eine Gruppe von APEMH-Fachleuten reiste dorthin, um in diese Einrichtung mit ihren innovativen Methoden einzutauchen und eine Schulung über die verschiedenen Arten von Einrichtungen und Materialien, die mit der Affolter-Methode verbunden sind, zu erhalten. Der Erfahrungsaustausch rundete die beiden Tage ab, die reich an Erkenntnissen und neuen Ideen waren.

www.efeusozial.it

Berufliche Mobilität - ESMENT (Spanien)

7 Fachleute der APEMH nahmen an einem Besuch bei ESMENT in Spanien teil. ESMENT bietet eine Vielzahl von Wohn-, Beschäftigungs-, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung an. Die Besuche konzentrierten sich auf architektonische Konzepte und Einrichtungen für Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen (verschiedene Arten von Wohnungen, Öffnung nach außen, Arten von Möbeln), auf den Beitrag von Technologien wie vernetzte Uhren, den Aufbau von Partnerschaften, aber auch auf Praktiken, die auf die Professionalisierung der Menschen abzielen (Dual Training).

www.esment.org

Die Fortführung des ENABLE-Projekts

Mit dem Start des europäischen Projekts In-CUBA im Rahmen des Programms Erasmus+ setzte die APEMH die im Rahmen des Projekts Enable begonnenen Entwicklungen im Bereich der koproduktiven Methoden fort.

Ein Projekt in Partnerschaft

Die APEMH hat dieses neue dreijährige Projekt (2018-2021) in Zusammenarbeit mit sieben anderen europäischen Partnerverbänden in Italien, Spanien, Portugal und Belgien geleitet.

Das Ziel: Förderung des Unternehmertums

Der Schwerpunkt des In-CUBA-Projekts lag darin, die Initiativen von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung als Träger von Ideen und Projekten zu unterstützen, indem ihnen durch Unterstützung und angepasste Pädagogik die Türen zum Unternehmertum geöffnet werden und sie in die Lage versetzt werden, die erforderlichen Ressourcen zu finden.

Doch auch wenn die Vorteile des Unternehmertums durch verschiedene wissenschaftliche Studien bestätigt werden, sollten die Programme auf europäischer Ebene umfassend entwickelt werden, und es müssen noch bestimmte Hindernisse beseitigt werden, insbesondere auf administrativer und rechtlicher Ebene, aber auch im Hinblick auf die immer noch sehr präsenten Vorurteile.

Das Projekt In-CUBA zielte darauf ab, die Hindernisse zu beseitigen und ein geeignetes Umfeld zu schaffen. Ganz konkret ging es um die Unterstützung von Pilotinitiativen, die Durchführung einer Studie über die kritischen Faktoren im Zusammenhang mit dem Unternehmertum in jedem Partnerland, die Schaffung eines günstigen Ökosystems und die Überlegungen zur Lebensqualität von Jungunternehmern.

Dieses Projekt hat letztlich einen Beitrag zur Debatte über die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen und über nicht-institutionelle Beschäftigungsmöglichkeiten geleistet, zwei Schlüsselthemen der APEMH.

Für weitere Informationen: https://co-production.eu/

Begleitdokumente

Ko-produktive Fokusgruppen

Um von der Idee zum unternehmerischen Projekt zu gelangen, ist eine bestimmte Methodik erforderlich. Diese hilft, das Projekt richtig aufzubauen, an alle Schritte zu denken, Ressourcen zu identifizieren und das Projekt Schritt für Schritt zu konkretisieren. Die Methodik zur Ideeninkubation wurde koproduktiv, also direkt mit den Betroffenen, in verschiedenen Fokusgruppen aufgebaut. Diese Fokusgruppen fanden sowohl in Form von Präsenzveranstaltungen als auch im Online-Modus statt.

Eine inklusive Methodik in 5 Schritten

Die Methodik, die den Weg von der Idee zum unternehmerischen Projekt ermöglicht, umfasst fünf Schritte:

  1. Freisetzung von Potenzial: Identifizierung von Ideenträgern, Erweiterung ihrer Perspektiven durch Aufklärung über Unternehmertum als möglichen Weg auf ihrem Lebensweg, Steigerung ihres Selbstbewusstseins;
  2. Ideengenerierung: Neue Ideen einbringen, mehrere Ideen kombinieren, eine Idee auswählen, zwischen „Traum“ und „Idee“ sortieren;
  3. Planung und Umsetzung: Klärung des Weges und der wichtigsten Schritte, um die unternehmerische Idee in ein tragfähiges Projekt umzusetzen;
  4. Stabilisierung: Berücksichtigung des Umfelds des Projektträgers auf rechtlicher und steuerlicher Ebene, Organisationsmodell, Berücksichtigung des Marktes und der Erwartungen potenzieller Kunden, dann Anpassung der Idee an die Bedürfnisse;
  5. Durchführbarkeit: kontinuierliche Bewertung des Projekts, seiner Auswirkungen auf das Leben der Person (Lebensqualität) und auf das Umfeld, in dem das Projekt umgesetzt wird (soziale Auswirkungen).

Diese fünf Schritte können nacheinander ablaufen, aber es sind auch Hin- und Rücksprünge möglich, damit das Projekt an die Person und den Kontext angepasst werden kann.

ENABLE, ein partizipativer Prozess

Enable ist ein zweijähriges europäisches Projekt (2017-2019), das im Rahmen des Erasmus + Programms entwickelt wurde. 6 internationale Partner haben sich dazu verpflichtet, die Koproduktion in der Zusammenarbeit mit Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung in den Fokus zu rücken. Ziel ist es, unterschiedliche Unterstützungsmittel und Wege zu testen, um die Koproduktion als neues partizipatives Mittel zu verankern.

Die Koproduktion im Mittelpunkt des Projekts

Die Koproduktion bietet die Möglichkeit, die Partnerschaft zwischen Staat und Bürger neu zu überdenken, indem die Rolle der Dienstleistungsnutzer, der Familien, der Fachleute und der lokalen Gemeinschaft neu definiert wird und sie zu gleichberechtigten Partnern und Triebkräften des Wandels bei der Produktion und Erbringung von Sozialdienstleistungen werden.

Inspiriert von der Methode des Design Thinking arbeiteten die Partner zusammen, um die Koproduktionsmethode durch spezifische Fokusgruppen und die Einrichtung einer Lernplattform umzusetzen.

Vielversprechende Ergebnisse

Der im Rahmen des ENABLE-Projekts umgesetzte koproduktive Ansatz hat die Fähigkeit der Nutzer hervorgehoben, eine aktive Rolle in den Projekten zu spielen, innovative Ideen zu entwickeln und ein neues Selbstbild zu entwickeln. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Entwicklung der Beschäftigungsfähigkeit und der sozialen Eingliederung der Menschen.

Mehr Informationen: https://co-production.eu/

Zugehörige Dokumente

Förderung der Bürgerbeteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen

Zusammenfassung: Die Förderung der Bürgerbeteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen war das Ziel des europäischen Projekts Força (August 2013-Juli 2015).

Das Projekt wurde von der Vereinigung Arfie ins Leben gerufen und durch das europäische Programm Grundtvig finanziert. Daran beteiligt waren 8 Partnereinrichtungen in Frankreich, Belgien, Luxemburg, Italien, Portugal, der Schweiz und Spanien.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung in Form einer Koproduktion durchgeführt. Es ermöglichte bewährte Praktiken in Bezug auf Bürgerrechte zu ermitteln in 2 Berreichen: Wohn- und Arbeitsberreich. Die Teilnehmer profitierten auch von einer Weiterbildung in leichter Sprache über das Internationale Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen. 7 Artikel des Übereinkommens wurden genauer ausgearbeitet:

  • Artikel 12: Als Person vor dem Gesetz anerkannt zu werden
  • Artikel 16: Gut behandelt werden
  • Artikel 19: Leben in der Gesellschaft
  • Artikel 20: Fortbewegung
  • Artikel 21: Meinungsäußerung, Zugang zu Informationen
  • Artikel 27: Ausbildung erhalten, Arbeit haben
  • Artikel 29: Teilnahme am politischen und öffentlichen Leben.

Die allgemeinen Ziele des Projekts

  • Umsetzung der Rechte von Menschen mit einer Beeinträchtigung.
  • Ihre Einbeziehung an den Beteiligungsprozessen der lokalen Regierungsführung zu erhöhen
  • Ermittlung innovativer europäischer Praktiken, die die Beteiligung und Eingliederung in die Gesellschaft fördern
  • Stärkung der Fähigkeiten von Menschen mit Beeinträchtigungen durch die Erprobung von neuen Methoden
  • Aktive Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen an der Ausarbeitung von Empfehlungen
  • Förderung der Multiplikation innovativer Praktiken.

Die Abschlusskonferenz fand am 18. und 19. Juni 2015 in Luxemburg statt.

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Zugehörige Dokumente

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