Posts classified under: Zusammenarbeit und Austausch mit Partnerorganisationen

Im Juni durften wir die Fachkräfte des Netzwerks Crescendo und im Juli die Teams der UFCV in unseren SEAI Kokopelli und Topolino willkommen heißen.

Diese Begegnungen waren weit mehr als einfache Besuche. Sie boten wertvolle Gelegenheiten für Austausch, gemeinsame Reflexion und gegenseitige Inspiration. Gemeinsam konnten wir konkrete Werkzeuge, pädagogische Ansätze und bewährte Praktiken teilen und voneinander lernen.

Im Kokopelli entdeckten unsere Gäste eine Pädagogik, in der die Natur zu einem Lern- und Erfahrungsraum wird. Beobachten, entdecken, experimentieren, Selbstständigkeit entwickeln und eine Beziehung zur lebendigen Umwelt aufbauen gehören hier selbstverständlich zum Alltag der Kinder.

Im Topolino lernten sie einen Ansatz kennen, bei dem das Spiel sowie die Begegnung mit Geschichten und Büchern im Mittelpunkt stehen. Geschichten, Bilderbücher und dialogisches Vorlesen, spielerische Lernlandschaften, offene und recycelte Materialien, kreative Angebote sowie die aktive Einbindung der Familien eröffnen jedem Kind vielfältige Möglichkeiten, sich auszudrücken, zu kommunizieren und seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden.

Diese Begegnungen haben neue Impulse für die Weiterentwicklung unserer pädagogischen Praxis gegeben: mehr Beobachtung, mehr Natur, mehr Kreativität und vor allem mehr Partizipation für jedes Kind.

Sie erinnern uns auch daran, dass die Begleitung eines Kindes immer auch die Begleitung seiner Familie bedeutet. Elternschaft entwickelt sich im Rahmen einer vertrauensvollen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft, in der Eltern und pädagogische Fachkräfte gemeinsam Verantwortung für die Entwicklung des Kindes übernehmen und einander auf Augenhöhe begegnen.

Das gemeinsame Spiel mit offenen Spielmaterialien, Geschichten und Büchern sowie Naturerlebnisse werden dabei zu wertvollen Brücken der Beziehung. Sie schaffen gemeinsame Erlebnisse, fördern den Dialog und stärken die Verbindung zwischen Kind, Familie und pädagogischen Fachkräften.

Diese Begegnungen haben zudem den sprachlichen und kulturellen Reichtum Luxemburgs sichtbar gemacht. Sprachen werden zu echten Brücken, die Austausch, Begegnung und gemeinsames Lernen ermöglichen.

Ein herzliches Dankeschön an die Teams von Crescendo und der UFCV für diese bereichernden Momente des Austauschs. Gemeinsam lernen wir voneinander und entwickeln unsere pädagogische Praxis kontinuierlich weiter – zum Wohl der Kinder und ihrer Familien.

Wir hatten die Freude, während zwei Tagen unsere Kolleginnen der Organisation De Vijver / Buitensporig aus Antwerpen im Rahmen eines Erasmus + Austauschs willkommen zu heißen. Die Gruppe war vielfältig zusammengesetzt und bestand aus Fachkräften, Ehrenamtlichen sowie Klient*innen.

Gemeinsam stellten wir unsere inklusive Arbeitsweise vor und zeigten, wie wir den Alltag im Zentrum gestalten. Wir präsentierten unsere verschiedenen Aktivitäten, tauschten uns über die Organisation des „Oppenen Treff“ aus und erläuterten, wie Klient*innen aktiv am Leben des Zentrums teilnehmen können.

Eines der Hauptthemen war unser Peer-Support-Programm. Wir erklärten, wie Peer-Berater*innen Verantwortung übernehmen, an der Entwicklung von Projekten mitwirken und ihre Erfahrungen weitergeben. Darüber hinaus arbeiteten wir gemeinsam an der Methodik zur Erstellung eines Podcasts. Dies ermöglichte unseren Gästen, neue Ansätze kennenzulernen und Ideen rund um inklusive Kommunikation auszutauschen.

Beim Besuch des „Oppenen Treff“ konnten unsere Gäste die Atmosphäre des Zentrums erleben, mit Klient*innen und Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen und einen Einblick in unsere tägliche Arbeit gewinnen.

Diese beiden Tage waren geprägt von Offenheit, gegenseitigem Lernen und vielen inspirierenden Gesprächen.

Ein bereichernder Austausch, der gezeigt hat, wie viel wir voneinander lernen können.

Ein herzliches Dankeschön an den Parc Merveilleux für den freundlichen Empfang sowie an unsere Kolleg*innen aus Antwerpen für die bereichernden Begegnungen, den offenen Austausch und die schönen gemeinsamen Momente.

Les Genêts d’Or und die APEMH sind langjährige Partner und arbeiten regelmäßig an verschiedenen Projekten sowie im Netzwerk ARFIE zusammen.

Vom 18. bis 22. Mai hatte die APEMH die Freude, das Leitungsteam der Genêts d’Or zu einem intensiven Studienbesuch auf ihren verschiedenen Standorten zu empfangen.

Auf dem Programm standen inklusive Besuche der Ateliers in Limpach, der Werkstätten im Parc Merveilleux sowie des „Zentrum fir selbstbestëmmt Liewen“.

Zudem fanden vertiefte Gespräche zu den Themen Produktionstätigkeiten, Management, inklusive Governance, Marketing und Koproduktion statt. Aus diesen Besuchen und dem Austausch sind zahlreiche Ideen entstanden, sowohl zur Verbesserung bestehender Praktiken als auch für die Entwicklung innovativer Projekte.

Ein nächstes Treffen ist bereits geplant – diesmal in der Bretagne!

Die belgische Organisation De Vijver unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Beeinträchtigungen bei der Verwirklichung ihrer Lebensprojekte.
Eine inklusive Gruppe besuchte das Zentrum fir selbstbestëmmt Liewen und tauschte sich mit dem inklusiven Team der APEMH aus.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen mehrere Schlüsselthemen:

  • Ausschüsse und Interessenvertretung,
  • digitale Projekte,
  • Selbstbestimmung und Ko-Produktion.

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